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Zunächst wäre es interessant, die Testbatterie auf Schüler anzuwenden, die in Österreich High-Track-Schulen („Gymnasium“) besuchen. Da diese Schulen den Schülern in der Regel unterschiedliche Schwerpunkte zu bestimmten Themen wie Kunst, Sprachen und Naturwissenschaften anbieten, wäre es auch faszinierend, die Auswirkungen des LC-Unterrichts auf Schüler zu testen, die sich für einen naturwissenschaftlichen Schwerpunkt entschieden haben. In den letzten Jahrzehnten wurde empirische Unterstützung für forschungsbasierte Formen der Wissenschafts- und Technologielehre als potenziell geeignete Möglichkeit zum Unterrichten von wissenschaftswissenschaftlichen Themen (z.B. Alfieri et al. 2011) angesammelt. Kritische Stimmen gibt es aber auch in Bezug auf den untersuchungsbasierten Unterricht: Offene, d.h. minimal geführte Lehrformen könnten wirkungslos sein, während völlig ungelenkte Unterrichtsmethoden aufgrund kognitiver Überlastung sogar negative Auswirkungen auf Die Schüler haben können, insbesondere für Anfänger in einem bestimmten Fachgebiet (Kirschner et al. 2006, S. 76). Möller (2016, S. 44) argumentiert, dass insbesondere sozioökonomisch „benachteiligte“ Studierende aufgrund von Unterricht auf der Grundlage niedriger(er) Beratung Schwierigkeiten haben könnten. Der LC-Ansatz kann im Rahmen der Untersuchungslehrverfahren subsumiert werden und ist gut mit dem Untersuchungscharakter der Wissenschaft abgestimmt.

Es zielt darauf ab, das ergebnisorientierte Lernen, die Neugier und den Genuss von Anfragen zu fördern. In LC-basierten Umgebungen konstruieren die Studierenden aktiv ihr Wissen: Sie lernen auf selbstregulierte, kreative und aktive Weise auf der Grundlage ihres intellektuellen Entwicklungsstadiums. Der LC-Ansatz entspricht Piats mentalem Funktionsmodell (1952). Es wird erwartet, dass neue Erkenntnisse in die bestehenden kognitiven Strukturen (Assimilation) aufgenommen werden; dies kann schließlich zu einer Anpassung der mentalen Strukturen während des Baus der Konzepte (Unterkunft) führen. Die Erschaffung neuer Konzepte durch Assimilation und Unterbringung wird als Anpassung beschrieben (Piaget 1952). Unterschiedliche Pädagogische Ansätze im naturwissenschaftlichen Unterricht können kognitive Entwicklung, positive emotionale Erfahrungen und engagiertes Verhalten der Schüler fördern. Die Intervention in dieser Studie stützte sich auf den klassischen dreiphasigen Lernzyklus (LC), der vom Physiker Robert Karplus (1979) eingeführt wurde und bei der Unterstützung dieser Aspekte des lernenden Lernens der Schüler einen Erfolg erzielen sollte. Der Ursprung dieses Ansatzes geht auf John Dewey (1916) und Alfred North Whitehead (1917) zurück (siehe Lawson 2002). Basierend auf einem rhythmischen Verständnis von Lernprozessen folgt es der Art und Weise, wie Menschen natürlich lernen (Lawson et al.

1989). In seiner klassischen Form besteht der LC-Ansatz aus einer Abfolge von drei Phasen: Romantik, Präzision und Verallgemeinerung. J. Dewey: Dewey. Methode im naturwissenschaftlichen Unterricht. Allgemeine Wissenschaft Vierteljährlich, 1, 3-9. Das Programm betont kritische Methodik sowie innovative und interaktive Lehrpraktiken. Sie fördert den internationalen akademischen Austausch, indem sie Dozenten in die Lage versetzt, Studienbesuche zu machen und Gastvorträge internationaler Kollegen anzubieten. Im Anschluss an diese Argumentation wollte die vorliegende Studie testen, ob eine spezifische, auf der Forschung basierende Lehrmethode, die stärker geführt wird, der sogenannte Lernzyklusansatz (Karplus und Thier 1967; Whitehead 1929/1967) unterstützt gleichzeitig die Leistungen der Studenten, akademische Emotionen, akademisches Selbstverständnis und Engagement in naturwissenschaftlichen Klassenzimmern. Die Interventionsstudie wurde in der Sekundarstufe I in Österreich durchgeführt und richtete sich an Schüler an Low-Track-Schulen.