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Forschungsarbeiten erfordern oft, dass Forscher einige Zeit im Ausland verbringen oder stipendienfinanziert werden. Im Allgemeinen wird die einschlägige Berufserfahrung an einer Forschungseinrichtung im Ausland in diesem Sektor allgemein anerkannt, sofern sie während ihrer Tätigkeit im Ausland einen Arbeitsvertrag hatten. Andererseits werden Zeiten, die durch ein Stipendium finanziert werden, nur als „nützlich“ betrachtet. Sie können als Berufserfahrung angesehen werden, aber dies ist nicht garantiert. Mutterschaftsurlaub, bezahlter Urlaub und Arbeitsunfähigkeit bis zu einem Höchstbetrag von 39 Wochen gelten nicht als Unterbrechungen der im jeweiligen Zeitraum der Tarifverträge verbrachten Laufzeit. Die Forscher werden von einer Universität oder Forschungseinrichtung beschäftigt, und ihr Gehalt wird auf der Grundlage eines Tarifvertrags festgelegt. Das Gehalt der Forscher hängt von der entsprechenden Berufserfahrung ab. Die Tarifverträge für den öffentlichen Dienst bieten hierfür Erfahrungsniveaus. Wenn Sie planen, zu einer anderen Institution zu wechseln, sollten Sie prüfen, ob sich diese Änderung negativ auf Ihr Gehalt auswirken würde. Die Besonderheiten des Beschäftigungsstatus des öffentlichen Sektors (jeweils) werden hervorgehoben, wobei die Hauptunterschiede zum Status der Beschäftigten des privaten Sektors (und gegebenenfalls zwischen den verschiedenen Status im öffentlichen Sektor) hervorgehoben werden.

Geben Sie insbesondere an, ob diese Unterschiede die Rechte betreffen: i) der Vereinigung; ii) tarifliche Verhandlungen; iii) zustreiken. Monatliches Grundgehalt, brutto, gerundet, 2018; die angegebenen Spannen geben das Bruttogrundgehalt auf der Grundlage des Tarifvertrags an, der in den meisten Bundesländern für die folgenden Gehaltsstufen gilt: *Vergütungsgruppe 13 Besoldungsgruppe 3 – Vergütungsgruppe 14 Besoldungsgruppe 2; ** Vergütungsgruppe 14 Besoldung4 – Vergütungsgruppe 15 Besoldungsgruppe 4; Quelle: Tarifgemeinschaft Deutscher Länder (TdL) Postdoktoranden an staatlichen Universitäten und öffentlich geförderten Forschungseinrichtungen werden entsprechend der tariflichen Gehaltsskala bezahlt. Ihre Gehaltsstufe hängt von ihrer Verantwortung, ihren einschlägigen Qualifikationen und ihrer individuellen Erfahrung ab. Siehe Antwort auf 2.1. Eine Besonderheit des Arbeitsverhältnisses besteht darin, dass Beamte von Tarifverhandlungen ausgenommen sind. Berufsbeamte (Beamte), die bei Bund, Ländern und Kommunen beschäftigt sind, sowie Richter haben Anspruch auf die für ihre jeweilige Stelle angegebene Vergütung. Ihr Betrag ist nicht (wie in einem normalen Arbeitsverhältnis) tarifvertraglich oder vertraglich festgelegt, sondern gesetzlich geregelt. Dieser Anspruch tritt sofort mit der Ernennung von Laufbahnbeamten in Kraft. Beamte genießen lebenslange Beschäftigung. Alle Beschäftigten (mit Ausnahme von Berufsbediensteten sind tarifgebunden. Es gibt nur eine Verhandlungseinheit.

Früher gab es gemeinsame Verhandlungen für den gesamten öffentlichen Sektor, aber die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) verließ die Verhandlungen nach 2003. Am 9. Februar 2005 einigten sich die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Tarifverband des Deutschen Beamtenbundes (dbb) mit Vertretern der Bundesregierung und der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) auf einen neuen allgemeinen Rahmentarifvertrag (Öffentlicher Dienst, TVöD) für rund 2,1 Millionen Beschäftigte im Bundes- und Kommunalverband.